In diesem Inselbrief erfährst du die unbequeme Wahrheit, die dein Körper längst kennt.
Wenn der Körper lauter spricht als wir selbst
Wir leben in einer Zeit, in der alles schnell wieder funktionieren soll. Schmerzen sollen verschwinden, Diagnosen sollen behoben und Erschöpfung soll überwunden werden. Hauptsache, es läuft wieder wie vorher. Doch was, wenn genau dieses „wie vorher“ das eigentliche Problem ist?
Was, wenn unser Körper nicht gegen uns arbeitet, sondern uns etwas zeigen will, was wir schon viel zu lange überhören? Vielleicht ist das Symptom nicht der Feind. Vielleicht ist es der letzte ehrliche Versuch unseres Körpers, uns wachzurütteln.
Sympthome sind keine Fehler – sie sind Botschaften
Letzten Sommer wurde Martin mit dem Notarztwagen ins Krankenhaus gebracht. In den Tagen zuvor war er ungewöhnlich schnell erschöpft gewesen und bekam bereits bei geringer Anstrengung Atemnot. Doch wie so oft dachte er: „Das wird schon wieder.“ Er machte sich keine wirklichen Gedanken, sondern funktionierte weiter. Erst als er ohnmächtig wurde und sich seine Lippen blau verfärbten, riefen seine Kollegen den Rettungswagen. Mit Blaulicht kam er in die Notaufnahme. Die Diagnose: Herzinfarkt und eine Herzklappeninsuffizienz.
Der Schock bei Martin saß tief. Ich? Etwas am Herzen? Ich mache regelmäßig Sport. Fühle mich doch innerlich noch jung, leistungsfähig, mitten im Leben. Und plötzlich stand alles still. In der Zeit danach begann Martin zu reflektieren. Ihm wurde schmerzhaft bewusst, dass er trotz all der Coachings und Erkenntnisse in seinem Leben zu wenig wirklich umgesetzt hatte.
Er hatte sich in seinem Leben immer wieder einen Ausweg, ein Schlupfloch gesucht, das bequemer war, als sich zu verändern. Die Diagnose war kein Zufall – sie war ein Warnschuss und zugleich eine Chance. Er wusste: Wäre er an diesem Tag einfach umgefallen, gäbe es keine zweite Möglichkeit mehr. Dass er noch lebte, fühlte sich für ihn wie ein Zusammenspiel vieler Schutzengel an. Diese Chance wollte – nein, durfte – er nicht noch einmal übergehen.
Nach der Operation und der Reha war für ihn klar: Jetzt mache ich ernst. Nicht irgendwann, nicht wenn es besser passt, sondern jetzt!
So kam er im Januar zu mir nach Mallorca zum Intensivcoaching. Von Beginn an war spürbar, dass diesmal etwas anders war. Martin betrachtete dieses Coaching nicht als weiteres Modul, sondern als seine vielleicht letzte echte Gelegenheit, sein Leben zu verändern. Wir haben uns gemeinsam das Thema angeschaut, das hinter seiner Erkrankung lag. Als ich ihm die Kernursache spiegelte, liefen ihm die Tränen über das Gesicht.
Du bist innerlich am Boden, emotional erschöpft bis in die Tiefe und doch lässt du niemanden spüren, wie schwer alles auf dir lastet. Du funktionierst, forcierst, mühst dich bis zum Äußersten ab, um mitzuhalten. Dieses ständige Kämpfen hat dich todmüde gemacht.
Diese Bewusstwerdung verlangte nach etwas völlig anderem als Disziplin oder Durchhalten. Sie riet nach Selbstbefreiung, nach Freude, nach offenem Raum fürs Leben. Mit tiefgehender Prozessarbeit bereiten wir im Intensivcoaching den Weg. Alte Themen, die Martin seither an der Umsetzung hinderten, zeigten sich und konnten in Frieden gebracht werden. So spürte Martin bereits nach kurzer Zeit wieder Lebensfreude und Leichtigkeit in sich zurückkommen, ein Gefühl, das er schon seit vielen Jahrzehnten nicht mehr kannte.
Ich möchte leben!
Auch nach Martins Rückkehr von Mallorca blieb es nicht bei Einsichten. Alles, was wir erarbeitet haben, setzte er Schritt für Schritt um. Mit meinem Online-Integrationscoaching erhält Martin regelmäßig Unterstützung von mir. Nicht, weil er Kontrolle braucht, sondern weil er sich selbst nicht mehr ausweichen will. Keine Ausreden mehr, kein Sich-selbst- austricksen. Denn Martin möchte leben!
So wie er dem Tod von der Schippe gesprungen ist, ist es nun genauso wichtig, dass er seine Seele wieder ins Leben holt. Dass er Freude entwickelt, dass er lernt, sein Leben wirklich zu genießen, nicht oberflächlich und nicht als Alibi. Nicht so, wie man sich ein Fitnessstudio-Abo kauft und dann einmal im Quartal hingeht, um sich einzureden, man hätte etwas für sich getan.
Sondern ehrlich, verbindlich und lebendig!
Im Intensivcoaching schauen wir genau dorthin, wo du im Alltag ausweichst.
Keine Ausreden, keine Umwege – nur radikale Ehrlichkeit und echte Veränderung.
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