In diesem Artikel lasse ich dich an meinem Leben teilhaben und erzähle dir, wie mein Jahr 2025 war.

2025 – ein Jahr der Grenzerfahrung

Auch ich nutze die Rauhnächte ganz bewusst, um auf das vergangene Jahr zurückzublicken. 2025 war für mich ein Jahr voller Anstrengung. Ein sehr intensives und emotionales Jahr, das mich gefordert und immer wieder an meine Grenzen gebracht hat.
 

Mein mutiger Entschluss zum Jahresbeginn

Zu Beginn des Jahres habe ich mich entschieden, mein Buch zu schreiben. Rückblickend war das genau der richtige Zeitpunkt, denn durch das Schreiben hatte ich weniger Coachingtermine als sonst und damit mehr Raum und Zeit für mich selbst. In einem Jahr, das so viel Kraft gekostet hat, konnte ich mich intensiver mit meinen eigenen Themen beschäftigen. 

Mehr noch, das Buch wurde zu meinem Halt, wie ein roter Faden zog es sich durch mein Leben und trug mich auch an den Tagen, an denen ich an meine emotionalen Grenzen kam. Ich bin sehr dankbar, dass ich mich für das Buchmentoring bei Yvonne Kraus entschieden habe. Gerade in den herausfordernden Stunden habe ich das Buch nicht weggelegt, es hat mich gerettet und mir Struktur in einem anstrengenden Alltag gegeben.

Das Buch erscheint in der ersten Jahreshälfte 2026.

 

Familiäre Belastungen in der ersten Jahreshälfte

Das Jahr begann zunächst ruhig. In der ersten Hälfte zeigte sich vor allem ein Themenfeld, das mich immer wieder gefordert hat: die Situation rund um meinen Vater und seine Lebensgefährtin. In regelmäßigen Abständen ergaben sich neue Herausforderungen, die mich emotional stark beanspruchten. 

  • Im Januar wurde mein Vater Opfer eines Phishingbetrugs, bei dem er einen erheblichen finanziellen Verlust erlitt.
  • Im März stürzte er und zog sich mehrere Schulterbrüche zu, die operativ versorgt werden mussten.
  • Dazwischen gab es immer wieder Spannungen im familiären Miteinander, die viel Aufmerksamkeit und emotionale Präsenz von mir erforderten. 

Was für mich dabei besonders herausfordernd war: mein Vater suchte in diesen Situationen verständlicherweise Halt in seiner Partnerschaft. Gleichzeitig hatte ich zunehmend das Gefühl, mit meinen Sorgen und Grenzen wenig Raum zu haben, und erlebte mich selbst immer öfter als diejenige, die zusätzliche Unruhe in ein ohnehin sensibles Familiensystem brachte. Rückblickend erkenne ich, wie sehr ich versucht habe, die Stabilität zu halten, auch über meine Grenzen hinaus.

Wendepunkt – Krankheit, Angst & Überforderung

Mitte des Jahres erreichte meine Belastung ihren absoluten Höhepunkt. Während mein Vater und seine Partnerin auf Reha waren und es auf dieser Ebene etwas ruhiger wurde, erhielt mein Mann eine niederschmetternde Diagnose. Der behandelnde Arzt ließ uns mit dieser Diagnose nahezu allein. Es gab kaum Erklärungen, nur einen Arztbericht. Da es in Spanien kein Hausarztsystem wie in Deutschland gibt, begann für mich eine Zeit des Improvisieren: Internetrecherche, Gespräche mit Freunden und die eigene Informationssuche.

Die Erkrankung ist sehr selten. Viele Fachärzte hatten davon gehört, aber noch nie einen Patienten damit behandelt. Aus meiner Hilflosigkeit heraus wurde ich selbst zur „Online-Expertin“. Schließlich fand ich einen Professor, der sich seit über zwanzig Jahren genau auf dieses Gebiet spezialisiert hatte.

Diese Monate waren eine emotionale Achterbahnfahrt, schlaflose Nächte, große Angst, permanente Unsicherheit, die Sorge, einen Fehler zu machen, mit möglicherweise lebensgefährlichen Folgen. 

Halt durch Familie und Freunde

Ich bin so dankbar für den Halt, den ich in meiner Familie, bei meinem Bruder Markus gefunden habe. Er war immer für mich da. Ich durfte ihn in der schwierigsten Zeit meines Lebens Tag und Nacht anrufen, und er hat mich getragen. Vielen Dank, lieber Markus, dass du mich in der schwersten Zeit meines Lebens so unterstützt hast. Du hast mir sehr gutgetan, ich liebe dich sehr!

Auch mein Freundeskreis war mir in diesem Jahr eine enorme Stütze. Mädels, ohne euch hätte ich 2025 oft nicht gewusst, was ich tun soll. Ihr habt unzählige Tränen mit mir ausgehalten, habt sie getrocknet, wenn mir die Kraft fehlte. Ihr wart da in Momenten, in denen alles aussichtslos erschien, habt mir Mut zugesprochen, wenn ich selbst keinen mehr hatte, und mir immer wieder gezeigt, dass ich nicht allein bin. 

Egal zu welcher Tages- oder Nachtzeit, eine von euch war da, wenn ich sie brauchte. Zuhörend, tragend und stärkend, ohne zu werten, ohne zu drängen, einfach präsent. Für diese Verbundenheit, diese Loyalität und diese echte Freundschaft bin ich unendlich dankbar. Vielen, vielen Dank an euch. Ihr habt mich durch das Jahr getragen.

Hoffnung und Erleichterung

Im September hatten wir endlich den Termin beim Professor. Innerhalb einer Stunde nahm er uns unsere Ängste, Sorgen und Unsicherheiten. Zum ersten Mal seit Monaten hatten wir das Gefühl, wirklich in guten Händen zu sein. Wir konnten wieder frei durchatmen und Tränen der Erleichterung liefen uns übers Gesicht. Er gab uns klare, greifbare Perspektiven und wir nahmen sie dankbar an.

Erschöpfung und Rückzug

Durch all das blieb unser Urlaub in diesem Jahr auf der Strecke. Anfang November merkte ich: Ich bin am Ende meiner Kräfte. Ich distanzierte mich von allem und jedem, der mich stresste, und gönnte mir zwölf Tage Auszeit – ganz allein – in einem schönen Hotel am Achensee. Diese Zeit war für mich Heilung pur. Mein Handy blieb aus und lag im Nachtkästchen und zum ersten Mal seit Langem ging es nur um mich. Ich fand wieder zu mir selbst, zu meiner inneren Wahrheit, die ich durch das ganze Chaos verloren hatte. Hier konnte ich endlich loslassen und mich wieder dem Vertrauen hingeben.

Eine neue innere Haltung

Die Konfrontation mit Krankheit und existenzieller Unsicherheit war für mich ein tiefer Schlag. Meine bisher heile Welt gerät aus den Fugen. Mein Urvertrauen war erschüttert. Doch diese Grenzerfahrung hat mir auch etwas gezeigt: Es gibt Halt, selbst in solch einer schlimmen Situation.

Früher stand die Gesundheit als Selbstverständlichkeit im Vordergrund und jetzt war plötzlich die Krankheit präsent. Für mich fühlte es sich an, als wäre ein ungebetener Gast in unser Haus gezogen. Einfach mitten unter uns, ob wir wollten oder nicht. 

Mit der Zeit erkannte ich, dass es auch dazwischen noch Raum gibt. Je freudvoller und bewusster Thomas und ich unser Leben gestalten, desto weniger wohl fühlt sich dieser neue Gast und desto eher zieht er wieder weiter.

Unsere bewusste Entscheidung

In den letzten Monaten wurde unsere gemeinsame Zeit noch wertvoller. Wir haben entschieden, in unserem Privatleben keine faulen Kompromisse mehr einzugehen, nur um äußeren Frieden zu wahren. Wir beide sind die wichtigsten Menschen in unserem Leben. Allen anderen, die nicht achtsam und wertschätzend mit uns umgehen, begegnen wir künftig mit Abstand.

Ich stehe nicht mehr für die Belange anderer zur Verfügung. Es ist unser Leben, und wir wollen es mit Freude, Tiefe und positiven Momenten füllen, denn wir haben erkannt, was wirklich zählt.

Neuausrichtung und Ausblick auf 2026

2025 hat mich gelehrt, wie wichtig innere Wahrheit, klare Grenzen und Vertrauen sind. Mit diesen Erfahrungen im Gepäck schließe ich dieses Jahr nun bewusst ab, nicht erschöpft, sondern gewachsen.

2026 bringt von der numerologischen Energie her eine große Neuausrichtung mit sich. Auch das Jahr des chinesischen Feuerpferds hat eine große neue Kraft in sich. Nach einem Jahr der Grenzerfahrungen geht es für mich nun darum, das Erkannte zu leben, Schritt für Schritt, Monat für Monat, im Einklang mit der Zeitqualität.

Ich werde mir und dir in den nächsten Monaten noch einiges über die Numerologie im Jahr 2026 schreiben und wenn du Lust hast, lade ich dich ein, an meiner SIGNUM Masterclass teilzunehmen. In diesem Onlinekurs gehen wir gemeinsam durch die einzelnen Monate von 2026, denn jeder Monat trägt seine eigene Qualität, seine eigenen Lernfelder und seine eigenen Zeitqualität. Ich freue mich drauf, diesen neuen Zyklus gemeinsam mit dir zu gehen. Bewusst, wahrhaftig und in Verbindung mit dir selbst.

Einen guten Rutsch ins Neue Jahr wünscht dir von Herz zu Herz und Seele zu Seele deine Martina Straub

Die online Jahresreise zu dir selbst, mit tiefgehenden Impulsen und persönlicher Begleitung. Ein ganz besonderes Geschenk an dich. 
Start: 20.01.26  19:00 Uhr
Informationen & Anmeldung

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